Französisch Buchholz benötigt eine Oberschule mit gymnasialer Oberstufe

Unsere Ziele - unsere Ideen. Das schlagen wir vor:

Einem „runden Tisch“ bzw. einer Auftaktveranstaltung der Initiatoren gemeinsam mit Politikern und Interessierten am 15. Februar 2019 lagen das folgende Konzept sowie auf der Basis dieses Konzepts ein Infoschreiben des Bezirksverbands der Gartenfreunde Pankow e.V. an die Kleingärtner als Diskussionsgrundlage vor. Beide steht am Ende des Textes als pdf-Dateien zur Verfügung.

Konzept - Dezember 2018

Initiative "Kleingartenpark Elisabeth-Aue mit einer schonenden Randbebauung am Rosenthaler Weg durch eine dringend benötigte Oberschule mit gymnasialer Oberstufe"

Die Vorstellungen über die Zukunft der Elisabeth-Aue am äußersten Rand von Berlin bewegen sich zwischen landwirtschaftlicher Nutzung und überdimensioniertem Wohnungsbau. Die Anbindung dorthin, sei es der ÖPNV oder der Privatverkehr, ist mangelhaft. Eine S- oder U-Bahn dorthin wird es auch in ferner Zukunft nicht geben. Lediglich das Ende einer schon jetzt überlasteten Tram-Line endet dort und im Übrigen ist die Aue nur mit dem Bus erreichbar. Auch die belasteten Böden im tieferen Untergrund müssen berücksichtigt werden.

Um die in städtischer Hand befindliche Elisabeth-Aue für die Stadt sinnvoll nutzen zu können, bleibt eigentlich nur die Umwandlung der Aue zu Kleingartenanlagen. Hierbei würde nicht nur die Kaltluftschneise für die Innenstadt erhalten bleiben, sondern auch wieder die schützenswerte einheimische Flora und Fauna auf der Elisabeth-Aue Einzug halten, da Kleingärten ein wichtiges Rückzugsgebiet zwischen Feldern und Wohnbebauung für Pflanzen und Tiere sind und eine Renaturierung der Fläche darstellen. Weiterhin würde die Aue als Ausgleichs- und Ersatzfläche dienen.

Daher haben der Bürgerverein Französisch Buchholz und der Siedlungsverein Französisch Buchholz gemeinsam mit dem Kleingartenverband Pankow eine Initiative zur kleingärtnerischen Nutzung sowie sog. Urban-Gardening durch Schulen und Kitas und sinnvoller Randbebauung sowie Renaturierung der Fläche ins Leben gerufen. Der Rand der Elisabeth-Aue ist schon seit einiger Zeit als Standort einer dringend benötigten Oberschule mit gymnasialer Oberstufe im Gespräch. Bisher verfügen weder Buchholz noch Blankenfelde oder das benachbarte Rosenthal über eine Oberschule. Weiterhin kann entlang des Rosenthaler Wegs Kleingewerbe und Wohnungsbau etabliert werden.

Ein Kleingartenpark könnte völlig frei erschaffen und konzeptioniert werden. Hier könnte sich an einem Hamburger Projekt orientiert werden, wo Kleingarten auch Naherholung sein kann. Bei der Größe der Anlage könnten Fahrrad und Skaterwege ebenso entstehen wie Erlebniswege mit „essbaren“ Zäunen. Hier könnte Kleingarten neu erfunden werden und Natur erlebbar sein. Gemeinschaftsprojekte mit örtlichen Schulen und Kitas sind denkbar. So könnten die Schulen und Kitas einen Garten betreiben, um Kindern den Anbau und den Umgang mit Pflanzen und deren Nutzen zu vermitteln.

Das Konzept des sog. Urban-Gardenings ist nicht neu und soll Stadt und Natur näherbringen. In Gewächshäusern könnten Schüler modernes Indoor Farming unter Anleitung betreiben. Eine neue und in Zukunft wichtige Art der städtischen Lebensmittelgewinnung.

Mit geplant werden könnte eine Elisabeth-Mitte, wo ein Park und ein Kulturhaus zum Verweilen einladen und Angebote für Jung und Alt vorhanden sein könnten. Auch die Ansiedlung eines Umweltbildungszentrums für den Bezirk Pankow ist möglich, welches - wie im Koalitionsvertrag festgehalten - für jeden Bezirk errichtet werden soll. Ein Kleingartenpark wäre ein Pilotprojekt für Berlin, welches noch viele weitere Möglichkeiten für die umgebenden Ortsteile aber auch die Innenstadt bietet.

Weiterhin werden Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen nötig, wenn Flächen versiegelt werden. Dies wird absehbar in großem Umfang in Blankenburg, Karow und Buchholz geschehen. Hier sind die Planungen schon weit vorangeschritten. Gerade in Buchholz ist auch in den letzten Jahren schon viel Fläche neu bebaut und damit versiegelt worden. Die Elisabeth-Aue wäre eine geeignete Fläche für solche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen.

Die Förderung des Kleingartenwesens in Berlin wurde fest beschlossen. Auch der fehlende Oberschulstandort ist unbestritten. Es wird also Zeit zu handeln.

Konzept der Initiative
Initiative_Elisabeth_Aue_Konzept.pdf (22.5KB)
Konzept der Initiative
Initiative_Elisabeth_Aue_Konzept.pdf (22.5KB)


Infoschreiben des Bezirksverbandes der Gartenfreunde Pankow e.V.
Infoschreiben_Gartenfreunde_Pankow.pdf (1.11MB)
Infoschreiben des Bezirksverbandes der Gartenfreunde Pankow e.V.
Infoschreiben_Gartenfreunde_Pankow.pdf (1.11MB)


Koalitionsvereinbarung - Relevanz für die Initiative
Auszug_Koalitionsvereinbarung.pdf (103.04KB)
Koalitionsvereinbarung - Relevanz für die Initiative
Auszug_Koalitionsvereinbarung.pdf (103.04KB)
Aussagen zur Elisabeth‐Aue der in die BVV Pankow gewählten Parteien in ihren Wahlprogrammen und ortsbezogene Wahlanalysen
Hintergrundpapier_Wahlaussagen_Elisabeth_Aue_Wahlergebnisse.pdf (487.6KB)
Aussagen zur Elisabeth‐Aue der in die BVV Pankow gewählten Parteien in ihren Wahlprogrammen und ortsbezogene Wahlanalysen
Hintergrundpapier_Wahlaussagen_Elisabeth_Aue_Wahlergebnisse.pdf (487.6KB)